Fasten - ein Geschenk für Körper, Seele und Geist
Fasten ist keine Modeerscheinung, sondern eine jahrtausendalte Heilmethode, die in allen Kulturen und Religionen bekannt ist. Ganzheitliches Fasten ist heilsam für Körper, Seele und Geist. Es bewirkt Reinigung und Regeneration. Seelischer Müll kann aufgearbeitet, eingefahrene Gewohnheiten und Denkmuster durchbrochen werden. Dadurch kann Raum für Neues entstehen. Fasten bedeutet Entrümpelung auf allen Ebenen.
Es findet ein täglicher Erfahrungsaustausch mit Entspannungs-, Bewegungs-, Atemübungen, Meditationen, Einführung in die Kunst des Jin Shin Jyutsu und Gesundheitsinformationen statt.
Schwerpunktmäßig gibt es in diesem Kurs viele Informationen über vitalstoff- und mineralstoffreiche Vollwertkost. Ein großes Thema sind die ernährungsbedingten “Zivilisationskrankheiten”.
Nächster Termin voraussichtlich im Februar 2011
Was bedeutet Fasten?
- Jahrtausendalte ganzheitliche Heilmethode, die in allen Kulturen und Religionen bekannt ist.
- Ganzheitliches Fasten ist heilsam für Körper, Seele und Geist, also für den ganzen Menschen und führt zu ganzheitlicher Erneuerung.
- Fasten bedeutet, eine bestimmte Zeit ganz bewusst, freiwillig und in eigener Verantwortung auf feste Nahrung zu verzichten und Vertrauen zu entwickeln zu dem eigenen inneren Arzt und zu den eigenen Selbstheilungskräften.
- Fasten bewirkt Reinigung und Regeneration.
- Fasten dient nicht in erster Linie der Gewichtsreduktion, sondern reinigt und erneuert den ganzen Menschen. Gewichtsverlust ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.
- Fasten ist gerade in Zeiten leerer Kassen die kostengünstigste Variante sowohl als Gesundheitsprophylaxe als auch in vielen Fällen bei chronischen “Wohlstandserkrankungen” (z. B. rheumatische Erkrankungen, Allergien, Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck u. v. m.)
- Fasten ist eine Starthilfe, gesünder zu leben.
- Verzicht auf Alkohol, Nikotin, Kaffee, Süßigkeiten,
- Medikamente
(soweit sie entbehrlich sind oder in Absprache mit Ihrem Arzt)
- Fasten hilft seelischen Müll aufzuarbeiten, eingefahrene Gewohnheiten und Denkmuster zu durchbrechen und Raum für Neues zu schaffen.
- Fasten bringt uns zurück zu unserem Ursprung, zu unserer Quelle, zu unseren Wurzeln - zu Gott.
- Fasten bedeutet Entrümpelung auf allen Ebenen.
- Fasten und anschließende Umstellung auf vitalstoff- und mineralstoffstoffreiche Vollwertkost ist eine gute Möglichkeit sowohl für die Gesunderhaltung als auch für die Regeneration von “Zivilisationskrankheiten”.
Fasten ist nicht hungern, wer hungert, fastet nicht!
(Lützner)
Grundregeln des Fastens
- Nichts essen - freiwilliger Verzicht auf feste Nahrung
für eine, zwei oder mehr Wochen
- Nur trinken: Wasser, Tee, aus frischem Gemüse gekochte Brühe,
(evtl. stark verdünnten ungezuckerten Bio-Obst- oder -Gemüsesaft),
- Alle Genussmittel weglassen (Nikotin, Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee)
- Medikamente (soweit entbehrlich oder in Absprache mit Ihrem Arzt)
- Sich vom Alltag lösen, soweit dies möglich ist, Termine minimieren, Radio, Fernsehen, sonstige Reizüberflutungen meiden.
- Sich natürlich verhalten: Den Körper beobachten, das tun, was guttut.
- Alle Ausscheidungen fördern: Den Darm regelmäßig entleeren, die Nieren durchspülen, schwitzen, abatmen, Haut und Schleimhäute pflegen
“Siehe da, was das Fasten wirkt! Es heilt die Krankheiten, trocknet die überschüssigen Säfte im Körper aus, vertreibt die bösen Geister, verscheucht verkehrte Gedanken, gibt dem Geit grössere Klarheit, macht das Herz rein, heiligt den Leib und führt schliesslich den Menschen vor den Thron Gottes... eine grosse Kraft ist das Fasten und verschafft grosse Erfolge.”
( Athanasius, 4. Jh.)
Wer kann fasten?
Fasten kann jeder Gesunde. Im Zweifelsfall den Rat eines fastenerfahrenen Arztes einholen.
Die Fastenzeiten sind ein Teil meines Wesens. Ich kann auf sie ebenso wenig verzichten wie auf meine Augen. Was die Augen für die äussere Welt sind, das ist das Fasten für die innere.
(Mahatma Gandhi)
Wer sollte nicht fasten?
- Schwangere und stillende Mütter
- Menschen mit schweren Erkrankungen
Fasten heisst lernen, mit einfachen Dingen glücklich zu sein.
Fasten heisst lernen, sich freimachen von den tausend Fesseln der tausend Dinge, die man dir angepriesen und aufgedrängt hat, als seien sie
unerlässlich für das Leben.
Fasten heisst, die einfachen, kleinen Freuden in Dankbarkeit geniessen.
(Phil Bosmans)
Unterstützende Anregungen und Übungen
- Ruhephasen,
- Leberwickel, Wärme
- Kneipp`sche Anwendungen: Bäder, Güsse, Wickel
- Schwimmen, Sauna
- Bewegung in der frischen Luft
- Gymnastik, Sport
- Entspannungsübungen, Autogenes Training o. ä.
- Atemübungen
- Körperwahrnehmungsübungen
- Meditationen
- Jin Shin Jyutsu-Übungen
- Heilende Kraftquellen suchen
Fastenkrisen sind Heilkrisen
Fastenzeit
Zeit nehmen, um innezuhalten
Zeit nehmen, um tief durchzuatmen
Zeit nehmen, um achtsam zu werden
Zeit nehmen, um Bilanz zu ziehen vor Gott
Zeit nehmen, um bewusster zu leben
Zeit nehmen, um verzichten zu lernen
Zeit nehmen, um zu danken
Zeit nehmen, um zu beten
Zeit nehmen, um ...
Es liegt an mir. Ich muss mir Zeit nehmen.
(Peter Müller)
Der eigentlichen Fastenwoche sollten mindestens zwei Entlastungstage vorausgehen. Das heißt, leicht verdauliche Kost zu sich nehmen und bereits reduzieren (Obst, Gemüse, Reis, Kartoffeln...)
Das Fasten beginnt mit der gründlichen Darmreinigung!
Empfehlung:
2 Esslöffel F. X. Passagesalz in 0,5 Liter Wasser auflösen. (Großes Gefäss, Wasser ganz langsam einfliessen lassen! Schäumt stark!) Evtl. zur Geschmacksverbesserung etwas Zitronensaft dazugeben. Zügig trinken. Etwas Wasser nachspülen. Dann wirken lassen. 2 - 3 Stunden für die Darmentleerung einplanen.
Menschen, die unter Verstopfung leiden, müssen die Dosis erhöhen oder Glaubersalz bzw. Bittersalz verwenden.
Wenn die Darmreinigung beendet ist, werden nur noch Fastengetränke zugeführt. Verzicht auf alle Genussmittel
Fastengetränke
- jeden Morgen den Saft einer frisch gepressten Orange
- Wasser, Mineralwasser, Ingwerwasser mit Zitrone
- verschiedene Kräutertees, evtl. auch aus frisch gesammelten Kräutern
- evtl. stark verdünnten ungezuckerten Bio-Obstsaft
- evt. stark verdünnten Bio-Gemüsesaft
- Sauerkrautsaft (wirkt abführend)
- Gemüsebrühe aus frischem, biologisch angebautem Gemüse
- evtl. etwas Honig
Verzicht nimmt nicht.
Verzicht gibt.
Er gibt die unerschöpfliche Kraft
des Einfachen.
(Martin Heidegger)
Fastengewinn
- entlastet Herz und Kreislauf
- reguliert den Blutdruck
- reguliert den Blutzucker
- reguliert die Blutfette
- verbessert die Atmung
- entlastet Gelenke, Wirbelsäule, Bandscheiben, Füße
- reinigt und entwässert das Bindegewebe
- reduziert das Gewicht
- verbessert die Verdauung
- strafft Haut und Gewebe
- macht strahlende Augen
- entspannt das Gesicht
- verfeinert die Sinne
- verbessert die Konzentration
- erhöht das Selbstwertgefühl
- ermöglicht einen Ausstieg aus alten Gewohnheiten
- schafft eine gute Basis für Neuanfang
- ermöglicht bewusste Umstellung der Essgewohnheiten
- verbessert Umgang mit Stress
- erhält die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
Fastenbrechen und Kostaufbau
Mit einem Apfel endet die Fastenzeit.
Der Körper nimmt damit wieder seine Verdauungstätigkeit auf.
Apfelmeditation
Gott
ich danke dir für diesen Apfel,
für die Erfahrung, ihn zu genießen
und aus seiner Energie mich zu nähren.
Diese Erfahrung stärkt mich,
in Zukunft bewusster zu essen,
die Gaben deiner Schöpfung zu genießen
und sie mit anderen zu teilen.
(Peter Müller)
Zu meiner Person:
Brigitte Kaiser, Jahrgang 1954
Industriekauffrau, Sekretärin,
Heilpraktikerin, Jin Shin Jyutsu-Praktikerin,
seit 2000 selbständig als Heilpraktikerin
langjährige eigene Fastenerfahrung (über 25 Jahre)
seit 2000 Betreuung von Fastengruppen
Als Lektüre empfehle ich:
“Wie neugeboren durch Fasten”
Dr. med Hellmut Lützner
Verlag Gräfe und Unzer